Apfelmus - haltbar ohne Zucker

(Kommentare: 1)

Apfelmus oder Kompott?

Apfelmus oder Apfelkompott herzustellen ist unglaublich einfach. Sogar so einfach, dass ich mich geärgert habe das jemals im Supermarkt gekauft zu haben. Während das Mus am Ende fein püriert wird, finden sich im Kompott noch einige halbfeste Stückchen. Welches ihr zubereitet ist absolute Geschmackssache und kommt auch ein bisschen auf die Weiterverarbeitung an. Zum löffeln zwischendurch eignen sich ein klassisches Mus sehr gut, werden so Dinge wie Apfeltiramisu oder Apfelkuchen hergestellt, so kann ein stückiges Kompott verwendet werden.

 

Die meiste Zeit zur Zubereitung benötigt hier die Vorbereitung, der Rest geht dann schon fast von selbst. Vorher müssen allerdings die richtigen Äpfel ausgewählt werden.

Für ein leckeres Apfelmus sollten die Früchte einen hohen Säuregehalt haben. Besonders eignen sich da die Sorten Boskoop oder Braeburn.
Wer es lieber mit Stückchen will, der man, ganz technisch gesehen, ein Apfelkompott. Für dieses sollte man eher feste Apfelsorten wie Elstar verwenden. Ein Boskoop geht auch, der ist allerdings etwas saurer.

 

Für eine mittlere Portion benötigt ihr folgende Zutaten:

  • Äpfel (Menge je nach Bedarf, es lohnt sich aber erst ab 500 g so richtig ;-))
  • etwas Wasser
  • 2 Zimtstangen
  • Saft 1 Zitrone
  • 1 ausgekratzte Vanilleschote
  • für die Süßen: 1 EL Zucker pro verwendetem Apfel

Die Äpfel müssen in ähnlich große Stücke geteilt werden. Ob sie vorher geschält werden oder nicht, kann jeder selbst entscheiden. Das Kerngehäuse sollte auf jeden Fall gründlich entfernt werden.
Die gewünschte Anzahl Äpfel in einen großen Topf geben und dann den Topf mit Wasser füllen bis auf dem Boden etwa 2 Zentimeter Flüssigkeit stehen. Wer mag kann eine Zimtstange dazu geben. Bei mittlerer Hitze circa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Apfelstücke zerfallen. Die Grundvariante ist jetzt schon fertig.

 

Wer Apfelmus mag, kann die Äpfel jetzt mit einem Pürierstab zerkleinern. Anschließend nach Bedarf abschmecken. Für die Süßen empfehlen wir pro verwendetem Apfel 1 EL Zucker dazu zu geben. Außerdem schmeckt ein Spritzer Zitronensaft und 1 Päckchen Vanillezucker sehr gut.

Wer lieber ein Kompott zubereiten will, der muss die Apfelstücke vorsichtig dämpfen. Nicht so viel im Topf rühren, damit die Stücke nicht kaputt gehen. Nach dem Kochen entsprechend abschmecken.


Wer etwas länger von seinem Apfelmus haben möchte, der muss es heiß in sauber ausgespülte twist-off-Gläser einfüllen. Den Deckel sofort verschließen und auf den Kopf stellen. Werden die Gläser anschließend dunkel und trocken aufbewahrt, kann der Apfelmus mehrere Monate haltbar sein.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Kommentar von Maria |

Bei uns kommt schon seit Jahren kein gekauftes Apfelmus mehr ins Haus. Da ich jedes Jahr von meinem Papa immer einen guten Schwung Äpfel aus seinem Garten bekomme, mache ich das nur noch selbst. Und Zucker finde ich dabei ohnehin überflüssig. Die meisten Äpfel sind ja süß genug. :-)

Liebe Grüße,
Maria

Antwort von Franziska Thurau

Sehr schön!

In den nächsten Tagen folgt auch ein Rezept für Apfelsirup zur Resteverwertung der ganzen Äpfel. So wird der ganze Apfel genutzt und kein Körnchen ist überflüssig.

Liebe Grüße